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Klosterkirche
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Franziskaner Klosterkirche

Das Franziskaner Kloster “Peter und Paul” wird  erstmalig 1299 urkundlich erwähnt. An dem nur noch vorhandenen Kirchenschiff  sind deutlich zwei Bauphasen erkennbar. Der aus Feldsteinen errichtete  spätromanische Saalbau wurde in der Folgezeit mit Backsteinen zu einer  zweischiffigen gotischen Hallenkirche erweitert.

- 1543 Aufhebung des Klosters
- 1567die Stadt Angermünde  kauft das Kloster für 1000 Taler,Verfall
  der Klosteranlagen
- 1687/1699 Instandsetzungen an der Klosterkirche
- 1725 Umbau des Chores zum  viergeschossigen Truppenmagazin,
  danach wechselnde, zweckentfremdete  Nutzungen
- 1767 Abtragung der letzten Reste der Klausur
- 1970 erste  Sicherungsarbeiten
- 1982 - 1989Beginn von Erhaltungsmaßnahmen
- 1991 -  1997Sanierung der Klosterkirche
- Neueindeckung des Daches
- Sanierung des  Westgiebels
- Verglasung der Fenster in der West- und Südwand
- Fertigung  von 18.000 Fußbodenplatten (Verlegung aus
  Geldmangel nicht möglich)
- Öffnung und Verglasung der fünf Chorfenster
- Sicherung der Wandmalereien der  Erstkirche, Reinigung des
  Dachtragewerkes und der Wände
- Aufruf zur  Spendenaktion “Symbolischer Verkauf der
  Fußbodenplatten”

Eine Besonderheit für Klosterkirchen ist der  steinerne Lettner, der das Kirchschiff in zwei Abteilungen teilt. Die heute noch  vorhandene Dachkonstruktion stammt aus der Zeit des Klosterbaus.

Mit der Franziskaner Klosterkirche “Peter und Paul”  verfügt die Stadt Angermünde über ein bedeutendes Bauwerk der  uckermärkisch-brandenburgischen Geschichte.
Ein Nutzungskonzept sieht die  Entwicklung der Klosterkirche zum kulturellen Zentrum der Stadt Angermünde und  ihres Umlandes vor. Im 680 qm großen zweischiffigen Langhaus und im Chor sind  Konzerte, Studio-Theateraufführungen, Dauer- und Wechselausstellungen u. a.  vorgesehen.

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© 2010 R.Gleeske