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Angermünde - durchgrünte Stadt

Schon von der Ferne zeigt sich Angermünde als Stadt  im Grünen. Ausgedehnte Feuchtwiesen bzw. bruchartige Niederungen aber auch die  Kleingärten mit ihrem dichten Bestand an alten hochstämmigen Obstbäumen sind der  Stadt vorgelagert und prägen gemeinsam mit den großen Dächern der mächtigen  Kirchen die Stadtansicht. Von alten Alleen gesäumte Straßen führen zum Zentrum.  Obwohl die Straßen und Gassen der Altstadt vielfach historisch baumfrei sind,  wirkt der Stadtkern durch die großen Bäume auf den Plätzen und insbesondere  durch den reichen Obstbaumbestand innerhalb der Quartiere  grün.

Die vom Angermünder Verschönerungsverein um 1860  begonnene Tradition der Alleeanlage wurde bei der Rekonstruktion Jägerstraße  aufgegriffen. So wurde diese Straße mit Birnbäumen, heute jedoch mit einer  nichtfruchtenden Sorte, bepflanzt.

Der älteste Baum der Stadt, eine Linde,
steht am  Franziskaner Kloster.
Er wurde etwa 1780 gepflanzt.

Eine Luftbildaufnahme der Stadt dokumentiert ohne Worte die grüne Stadt.

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© 2010 R.Gleeske